Kompetenzerwerb
Andere Systeme bieten lediglich eine Einsatzplanung. Bei Maerwert liegen Einsatzplan und gesetzlicher Ausbildungsrahmenplan in derselben Software — jeder geplante Einsatz wird damit überprüfbar.

Die Abdeckung der Lerninhalte im Profil eines Auszubildenden: je Sechseck ein Themenblock, gefüllt nach Fortschritt. Unten die integrativen Themen, die keiner Abteilung gehören.
Jeder benötigte Ausbildungsrahmenplan ist bei Maerwert hinterlegt. Einmalig verknüpft der Betrieb die Inhalte mit seinen Lernorten — danach zeigt Maerwert für jeden Auszubildenden, was abgedeckt ist, was geplant ist und was noch fehlt.
Niemand hakt dabei etwas ab. Die Abdeckung folgt aus dem Plan.
Schritt 1: Beruf anlegen
Die Lerninhalte je Beruf pflegt Maerwert zentral aus dem Ausbildungsrahmenplan.
Beruf wählen — und alle Pflicht-Inhalte liegen in Ihrem Betrieb vor, im Wortlaut der Verordnung. Eigene Berufe bleiben möglich, und eine Vorlage lässt sich an den Betrieb anpassen, ohne dass die Verbindung zum Katalog verloren geht.
Beispiel Mechatroniker: 165 Lerninhalte, gebündelt in 16 Themenblöcke — im Bild darunter „Kacheln“ genannt. Genau diese Bündelung ist der Trick: Zuordnen muss der Betrieb später zwölf Kacheln je Beruf, nicht hundert Einzelziele.
- Im Katalog liegen heute fünf Ausbildungsberufe mit zusammen 532 Lerninhalten
- Der Wortlaut der Ausbildungsverordnung bleibt erhalten — er ist es, der gegenüber der IHK zählt
- Den Katalog pflegen wir, nicht Sie — weitere Berufe nehmen wir auf und halten sie aktuell

Schritt 2: Lernorten zuordnen
Je Lernort und Beruf: Was vermittelt diese Abteilung, und wie lange dauert ein Aufenthalt?
Sie ziehen die passenden Themenblöcke in die Spalte „Vermittelt dieser Lernort“ — rund zwölf Kacheln je Beruf statt hundert Einzelziele. Dazu legen Sie fest, für welche Berufe der Lernort überhaupt geeignet ist und wie lange ein Aufenthalt dauern soll.
Diese Soll-Dauer ist später die Schwelle: Erst wenn ein Azubi sie am Lernort erreicht hat, gelten dessen Lerninhalte als vermittelt.
Das ist die einzige Arbeit, die kein System abnehmen kann — nur Sie wissen, was in Ihrer Werkstatt wirklich gelernt wird. Sie fällt einmal an, nicht je Auszubildendem.

Schritt 3: Ablesen, was fehlt
Die Wabe im Azubi-Profil: ein Sechseck je Themenblock, gefüllt nach Fortschritt — abgeleitet aus dem Einsatzplan.

Aus den geplanten und gelaufenen Einsätzen ergibt sich von selbst, welche Pflichtinhalte abgedeckt sind, welche eingeplant sind und welche fehlen. Im Profil steht das als Wabe, im Kopf des Profils als Zahl — und dieselbe Zahl sieht der Auszubildende auf seinem Handy.
Grün, Gelb, Grau
Grün: vermittelt — abgeleitet aus dem Einsatzplan, sobald die Soll-Dauer am Lernort erreicht ist. Gelb: eingeplant oder angefangen. Grau: noch offen.
Ein Klick zeigt die Inhalte
Jede Wabe öffnet ihre Lerninhalte im Wortlaut der Verordnung — mit Lernort, Stand („7 von 8 Wochen“) und der Möglichkeit, einzeln zu bestätigen.
Integrative Themen bestätigen
Arbeitsschutz, Umweltschutz oder Berufsbildung gehören keiner Abteilung. Sie werden je Inhalt mit Datum bestätigt — der Nachweis für die Unterweisung.
Eine Zahl fürs Cockpit
37 von 86 Lerninhalten: Dieselbe Zahl steht als Ring im Kopf des Profils, in der Azubi-Liste und auf dem Handy des Auszubildenden.
Warum das zählt
§ 14 BBiG verlangt einen Nachweis, keine Absichtserklärung.
Der Ausbildungsbetrieb muss nachweisen, dass alle geforderten Lerninhalte im Unternehmen vermittelt werden. Eine Einsatzplanung allein leistet das nicht: Sie sagt, wer wo war, aber nicht, was dort gelernt wurde.
Weil bei Maerwert beides in derselben Software liegt, ist der Nachweis kein zweites Dokument, das jemand nachpflegt, sondern die Auswertung des Plans, der ohnehin geführt wird.