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Einsatzplanung

Lernorte auf Wochen ziehen — Maerwert prüft die Regeln und zeigt Konflikte sofort.

Die Einsatzplanung in AzubiPlan: die Auszubildenden eines Standorts über sechs Kalenderwochen, rechts die Ablage der Lernorte, aus der die Einsätze auf die Wochen gezogen werden.

Die Tafel eines Standorts: links die Auszubildenden, oben die Kalenderwochen, rechts die Ablage der Lernorte. Ein Einsatz wird von rechts auf eine Woche gezogen.

  1. Ziehen, ablegen, fertig

    Ein Lernort aus der Ablage rechts wird auf die Woche eines Azubis gezogen. Zeiträume lassen sich nachträglich am Rand länger oder kürzer ziehen.

  2. Regeln laufen im Hintergrund mit

    Berufsschule, Urlaub, Prüfungen, Feiertage und die Kapazität jedes Lernorts sind hinterlegt. Ein Konflikt hält das Ablegen an, ein Hinweis erklärt die Lage.

  3. Mehrere Standorte, eine Planung

    Jeder Standort hat seine eigene Tafel. Ein Azubi kann auch an einem anderen Standort verplant werden, wenn der Lernort seinen Beruf abdeckt.

Was die Tafel zulässt

Harte Grenzen halten an. Alles andere ist ein Hinweis und lässt sich abschalten.

Geplant wird in Werktagen, nicht in Wochen. Ein Azubi kann montags bis mittwochs in der Werkstatt stehen und donnerstags im Lager. Wochenenden zählen nicht mit: Ein Einsatz von Montag bis Freitag ist genau eine Woche.

Was unmöglich ist, lässt die Tafel nicht zu — kein zweiter Einsatz am selben Tag, keine Planung in eine Berufsschulwoche oder in genehmigten Urlaub, und ein Lernort taucht nur dort auf, wo er für den Beruf des Azubis freigegeben ist. Alles andere sagt sie, ohne es zu verbieten: Rot ist ein Konflikt und fragt beim Ablegen nach (Lernort voll — tagegenau gezählt, Feiertag am Standort, Abteilung im Betriebsurlaub). Gelb ist ein Hinweis und hält nichts an („Station bereits durchlaufen“, „Soll-Dauer nicht erreicht“) und lässt sich abschalten, wenn er stört.

Zieht man einen Einsatz über eine Berufsschulwoche hinweg, wird er nicht abgelehnt, sondern geteilt: Pause an den gesperrten Tagen, dahinter läuft er als eigenes Stück weiter. Und wenn jemand nachträglich Urlaub einträgt, weichen bestehende Einsätze von selbst — sie werden gekürzt, geteilt oder entfernt, je nachdem, wo die Sperre liegt.

  • Feiertage hängen am Standort, nicht an der Firma — ein Betrieb mit Standorten in mehreren Bundesländern rechnet richtig
  • Wer nur für bestimmte Berufe und Standorte zuständig ist, plant auch nur diese Azubis
  • Ein Azubi lässt sich an einem fremden Standort verplanen, wenn der Lernort dort seinen Beruf abdeckt

Drei Ansichten, ein Plan

Tage für die Feinplanung, Wochen für den Alltag — und die Übersicht für vier Monate auf einen Blick.

Die Wochenansicht ist der Alltag: sechs Kalenderwochen, ein Block je Einsatz. Die Tagesansicht zeigt zwei Wochen mit jedem Werktag einzeln — dort wird zurechtgezogen, was auf den Tag genau sitzen muss. Die Übersicht spannt achtzehn Kalenderwochen nebeneinander, also rund vier Monate, und beantwortet die Frage, ob das Jahr aufgeht.

Die Tagesansicht: zwei Wochen, jeder Werktag einzeln — hier wird ein Einsatz auf den Tag genau zurechtgezogen.
Die Übersicht: achtzehn Kalenderwochen nebeneinander, also rund vier Monate auf einen Blick.
Links die Tagesansicht über zwei Wochen, rechts die Übersicht über achtzehn Kalenderwochen. Es ist derselbe Plan — nur einmal zum Zurechtziehen und einmal zum Nachrechnen.

Auto-Planung

Maerwert verteilt die offenen Pflicht-Lerninhalte auf freie Wochen — Sie prüfen und übernehmen.

Ein Knopf über der Tafel. Maerwert rechnet für alle Azubis im aktuellen Filter, welche Lernorte noch offene Inhalte vermitteln, und legt Blöcke auf die freien Wochen. Der Vorschlag wird angezeigt, nicht ausgeführt: Sie sehen ihn durch, ändern, was nicht passt, und übernehmen dann.

  1. Ein Klick, ein Vorschlag

    Für alle Azubis im aktuellen Filter rechnet Maerwert, welche Lernorte noch offene Inhalte vermitteln, und legt Blöcke auf freie Wochen — ab der nächsten Woche.

  2. Die Regeln bleiben hart

    Kapazität, Berufsschule, Urlaub, gesperrte Lernorte, Eignung je Beruf und das Ausbildungsende werden eingehalten. Ein Block dauert so lange, wie der Lernort es vorgibt.

  3. Nachvollziehbar — ohne KI

    Der Vorschlag entsteht aus einem festen, prüfbaren Verfahren, nicht aus einem Sprachmodell. Keine Daten verlassen Ihren Mandanten.

Der Dialog der Auto-Planung über der Tafel: Maerwert nennt, für wie viele Auszubildende es rechnet, welchen Zeitraum es betrachtet und welche Regeln dabei gelten.
Der Dialog der Auto-Planung: Maerwert nennt, für wie viele Auszubildende es rechnet und welche Regeln dabei gelten — der Vorschlag lässt sich ansehen, bevor er übernommen wird.

Auf dem Handy

Die Auszubildenden sehen denselben Plan — und beantragen dort ihren Urlaub.

Der Kalender auf dem Handy: die eigenen Einsätze auf einer Zeitleiste, darunter die beantragten Urlaube mit ihrem Stand.

Was auf der Tafel steht, steht auch auf dem Telefon des Azubis: die eigenen Einsätze auf einer Zeitleiste, dazu Berufsschule, Urlaub und Termine. Niemand muss einen Plan abfotografieren und aushängen.

Den Urlaub beantragt der Azubi direkt in der App. Genehmigt wird er in der Planung, mit einem Klick — und danach weicht ein Einsatz, der im Weg liegt, von selbst.

Wenn es voll wird

Dreizehn Mechatroniker an einem Standort, sechs Wochen — so sieht der Ernstfall aus.

Eine Tafel mit wenigen Azubis überzeugt niemanden; die Frage ist, was passiert, wenn ein ganzer Jahrgang darauf liegt. Gesperrte Tage sind schraffiert, Urlaube stehen als eigene Blöcke, und die Farbe eines Einsatzes ist die Farbe seines Lernorts — man sieht die Rotation, ohne einen Text zu lesen.

Eine volle Tafel: dreizehn Mechatroniker eines Standorts über sechs Wochen, mit Berufsschulwochen und Urlauben als gesperrten Feldern.
Dreizehn Mechatroniker an einem Standort über sechs Wochen. Gesperrte Tage sind schraffiert, Urlaube stehen als eigene Blöcke, und die Farbe eines Einsatzes ist die Farbe seines Lernorts.